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Inka Parei: Was Dunkelheit war

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18.08.2005. Der alte Mann fragt sich, warum er das Haus geerbt hat, in dem er jetzt wohnt, die Stadt verlassen hat, in der er sein Leben lang zu Hause war - ist er freiwillig hier? Lesen Sie hier den Anfang des zweiten Romans von Inka Parei: "Was Dunkelheit war".
Inka Parei: Was Dunkelheit war
Roman

Verlag Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2005
208 Seiten, gebunden, Euro 18,90

Erscheint Ende August 2005

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Mehr Informationen beim Verlag Schöffling & Co.

Klappentext:
September 1977. Ein alter Mann liegt nach einem Zusammenbruch zu Tode erschöpft in seinem Bett. Im Treppenhaus hat er einen verdächtigen Fremden gesehen. Endlos lange dauert es, bis der Morgen kommt. Die Geräusche der Nacht beunruhigen ihn, sie lösen Bilder, Fragen, Erinnerungen in ihm aus - die Eindrücke des vergangenen Tages und seines vergangenen Lebens.
Der alte Mann fragt sich, warum er das Haus geerbt hat, in dem er jetzt wohnt, die Stadt verlassen hat, in der er sein Leben lang zu Hause war - ist er freiwillig hier? Was hat den Fremden hergeführt? Wozu dient die Tür, die der Metzger und der Wirt am Vormittag im Hof gezimmert haben? Seine Beobachtungen der Vorgänge im Haus deuten eine Geschichte an, die mit seiner eigenen Lebensgeschichte, in deren Zentrum seine Kriegsschuld steht, seltsam verflochten zu sein scheint. Der Wunsch, das Rätsel um die Identität des Fremden zu lösen, wird für den alten Mann zu seiner letzten Lebensaufgabe.

Zur Autorin: Inka Parei wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute in Berlin. Ihr erster Roman "Die Schattenboxerin" wurde 2000 mit dem Hans Erich Nossack-Preis ausgezeichnet und ist inzwischen in 9 Sprachen übersetzt. 2003 erhielt sie bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur für den Anfang des Romans "Was Dunkelheit war" den Ingeborg-Bachmann-Preis sowie den Publikumspreis.

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