Westend Verlag, Frankfurt am Main 2026
ISBN
9783987913808 Gebunden, 126 Seiten, 20,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Luca groß, Alles ist Kunst. Alles ist Politik .Zensur ist eine globale Kraft, die sowohl von kommerziellen Interessen als auch politischen Agenden angetrieben wird. Ai Weiwei - Künstler, Aktivist und eine der einflussreichsten kulturellen Persönlichkeiten der Welt - ruft zu freier Meinungsäußerung auf in einem Zeitalter, das von Big Data, Massenüberwachung und neuen Kontrolltechnologien geprägt ist. Klar wird: Zensur gibt es nicht nur in China, sondern auch in sogenannten liberalen Demokratien.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.09.2026
Rezensent Gregor Dotzauer findet Ai Weiweis Kampfschrift gegen KI und Zensur wenig überzeugend. Die Teile des Traktats, wo der Autor den globalen Überwachungskapitalismus geißelt, heißt Dotzauer zwar willkommen, wenn Ai Weiwei aber mit apodiktischem Ton die Ablehnung einer Kolumne durch das Zeit-Magazin als westliche Zensur brandmarkt, geht das für Dotzauer zu weit. Begrifflich bleibt der Autor außerdem "schlampig", schimpft Dotzauer, Ai Weiweis Unterscheidung zwischen Staatszensur und gesellschaftlich motivierter Selbstzensur findet er zu schwammig.
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