Limitierte Auflage über 500 Exemplare. Albrecht Fuchs fotografiert seit Ende der 1980er Jahre Künstler und deren weiteres Umfeld. Zu diesem Kreis gehören auch Schauspieler, Designer, Komponisten und andere. Schon früh entwickelte er seinen Stil, der sich durch stimmige Porträts auszeichnet. Man sagt ihm zudem nach, dass er immer wieder dasselbe Bild mit unnachahmlicher Perfektion aufnimmt - stets eine Art Selbstporträt. In diesem neuen Buch präsentieren wir sechzig seiner wichtigsten Motive aus vier Jahrzehnten, die alle noch nie zuvor in einem Buch veröffentlicht wurden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2026
Rezensent Freddy Langer mag die Fotografien von Albrecht Fuchs. Der vorliegende Band versammelt nicht, wie man angesichts des Titels denken könnte, die bekanntesten Arbeiten des vor allem für seine Künstlerportraits bekannten Fotografen; vielmehr rückt er Fuchs' Arbeit ein in den Kontext privater Aufnahmen und Erinnerungen. Die berühmten Bilder von zum Beispiel Ed Ruscha tauchen nur gelegentlich auf und dann in bisher unbekannten Variationen. Fuchs' fotografischen Stil beschreibt Langer folgendermaßen: Die Portraits sehen aus, als seien sie spontan, fast ohne Aufwand aufgenommen, sind aber gleichwohl, was etwa das Verhältnis von Figur und Hintergrund betrifft, genau durchkomponiert. Außerdem strahlen sie, beschreibt Langer, eine Botschaft aus: "Kunst ist kein Spaß".
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