Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.09.2003
Auch wenn der Einstieg in die Thematik schwer fällt, ist Rezensentin Vanessa Hirsch beeindruckt von den Thesen und Hintergründen, mit denen dieses Buch aufwartet. Das umfangreiche Material, auf das die kürzlich verstorbene Autorin Anne Hoormann zurückgreift, ist nur schwer bündelbar, weswegen sich die "Gemeinsamkeiten zwischen Fotogramm, Stummfilm und Lichtreklame" dem Leser "leider erst nach der Lektüre von zwei Dritteln des Buches" erschließen. Auch wünscht sich die Rezensentin "ausführlichere Zitate". Trotz dieser Schwächen ist diese Arbeit, die auch auf das Verhältnis von Lichtkunst und abstrakter Malerei eingeht, nach Hirschs Meinung eine echte Bereicherung, weil sie eine Forschungslücke schließt oder zumindest thematisiert. Neben dem historischen Interesse an dieser Kunstform "ergeben sich aus ihrer Rückschau (...) neue Deutungsmöglichkeiten für die intermedialen Kunstformen unserer Zeit".
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…