Antonia Meiners (Hg.)

Die Suffragetten

Sie wollten wählen - und wurden ausgelacht
Cover: Die Suffragetten
Elisabeth Sandmann Verlag, München 2016
ISBN 9783945543139
Gebunden, 176 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Die bürgerlichen Frauen hatten es Anfang des vorigen Jahrhunderts satt: Lange genug hatten sie geredet, friedlich gefordert und klug argumentiert nichts hatte sich geändert. Nun wollten sie Taten sehen, und so forderten sie das uneingeschränkte Wahlrecht, damit ihre Interessen bei parlamentarischen Entscheidungen endlich berücksichtigt würden. Die Suffragetten, wie man sie despektierlich nannte, gingen auf die Straße, sie warfen Scheiben ein, sie traten in den Hungerstreik und sie kämpften für ein Recht, das uns heute viel zu selbstverständlich geworden ist. Die Frauen, die in Deutschland, Österreich, England und den USA für Frauenrechte kämpften, waren ungewöhnlich couragiert, und das, was sie uns überliefert haben, ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein Menschenrecht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2016

Andreas Platthaus versteht das von Antonia Meiners herausgegebene Buch bestenfalls als Digest der Sufragettenbewegung. Dass die biografischen Abrisse zwar knackig und aufgelockert durch Zitate und Textauszüge, also durchaus anschaulich daherkommen, aber in der Auswahl doch sehr subjektiv und england- und deutschlandlastig, trägt für Platthaus zu diesem Eindruck bei. Nordische Frauenrechtlerinnen vermisst er im Band ebenso schmerzlich wie er die individuelle Heroisierung von Emmeline Pankhurst übertrieben findet.

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