Bernhard Streck kennt den Sudan nicht nur von außen. Er kennt die Menschen dieses zerrissenen Landes, sie haben ihm ihre Kultur und den Sinn hinter ihrem Denken und Handeln vermittelt. Mit diesem besonderen Hintergrund beschreibt Streck die Geschichte und die Dilemmata der Entwicklung des so reichen und doch zerrütteten Sudan.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2008
Instruktiv scheint dem Rezensenten Andreas Eckert dieses Buch über den Sudan, das Benhard Streck vorgelegt hat. Dem Autor geht es seines Erachtens in erster Linie nicht um eine politische Analyse dieses gespaltenen Landes, sondern um eine präzise Beschreibung und Erklärung aus "ethnologischer Perspektive". Er hebt etwa Strecks Erklärung des sudanesischen Bürgerkriegs hervor, die neben den üblichen religiösen Ursachen auch weitere, weniger bekannte Faktoren einbezieht. Insgesamt findet Eckerts in dem Buch eine Vielzahl von "historisch fundierten, anregenden Beobachtungen", die in seinen Augen zu einem besseren Verständnis der schwierigen Situation im Sudan beitragen.
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