Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.01.2001
Klaus Berger ist außerordentlich angetan von dieser aus einer unvollendeten Dissertation hervorgegangenen Studie zur Gerichtsverkündung Jesu. Die protestantische Forschung betone den Gnadengedanken der Heilslehre Christi viel zu stark und habe deshalb "die größten Schwierigkeiten" mit den neutestamentarischen Schriften, die sich direkt auf die Botschaft des Gerichts beziehen, so der Rezensent. Deshalb begrüßt er die Studie, die "wahrhaft befreiende Thesen" formuliert und die "herrschende Ansicht vom Christentum" kritisch befragt. Der Autor, der seine Dissertation nicht beendet hat, bindet so zwar "den Sack nicht zu", wie der Rezensent meint, aber er stifte einige wichtige Gedankenansätze. Und vor allem untersuche er alle wichtigen Texte der Evangelien, die das Thema des Gerichts behandelt, "gründlich". Damit kommt dem Autor das Verdienst zu, aus der "Halbierung des biblischen Jesus" der Forschung, die ihn ganz auf die Verkündung der Gnade reduzieren will, ein vollständigeres Christusbild aufzuzeigen, so der Rezensent lobend.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…