Von Nonnen und Narren, Ikonen und Namen - eine siebenbürgische Bilderwand, durchscheinend wie Wasserzeichen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2018
Rezensent Elmar Schenkel entdeckt ein Vielerlei in Eginald Schlattners "Lebensroman". Ob es um das Verhältnis des Autors zum Glauben geht, zur russischen Orthodoxie, zum Klosterleben, um seine Erinnerungen an den Nationalsozialismus, dann den Sozialismus in Rumänien, oder um das Hadern mit sich selbst, um die Siebenbürger Landschaft oder das eigene Liebensleben, immer trifft der Rezensent auf Unkonventionelles, auch sprachlich, wenn der Autor poetische Wendungen vollzieht. Schlattners poetisches und historisches Bild Siebenbürgens bleibt Schenkel im Gedächtnis. Eine Lebensbeichte, meint er, die als Vertiefung und Erläuterung von Schlattners Romanen gelesen werden kann.
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