Elena Barnert behandelt eine Argumentationsfigur im Zivilrecht, die in vielen Kontexten in Erscheinung tritt: als sorgfältiger Kapitän, gewissenhafter Notar, verantwortungsbewusster Versicherungsnehmer, erfahrener Lastzugführer, ordentlicher Kaufmann, als aufmerksamer - oder aber flüchtiger - Leser, verständiger Verbraucher, objektiver Zuschauer, umsichtiger, besonnener, rechtschaffener Mensch et cetera. In jeder Spielart handelt es sich um einen normativen Modellmenschen - einen "Dritten" als 'ideale' Rechtsakteur -, den der Zivilrichter mit dem Ziel konstruiert, einen Maßstab für die Normanwendung zu bilden. Die Autorin trägt zu einem vertieften Verständnis der komplexen Denkfigur des Dritten im Zivilrecht bei, indem sie deren theoretische Dimensionen näher beleuchtet und die Verästelungen der Kasuistik in der rechtspraktischen Handhabung des Dritten im einzelnen betrachtet.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…