Der Schriftsteller und Moderator Georges Husen schildert dem Psychologen Dr. Laurent, warum er seinen Nachbarn getötet hat. Husen ist davon überzeugt, dass alle Geschehnisse auf der Welt miteinander verbunden sind und sich beeinflussen. Die sprichwörtliche umgefallene Sackkarre in China hat eben langfristig doch Einfluss auf das Geschehen in Luxemburg. Und so auch auf jene Verschwörung von Politik und Medien gegen die zeitgenössische Kunst, die in der Lombardi-Affäre gipfelt, bei der ein Museumsdirektor in einem Interview die Contenance verliert und schließlich von seinem Posten zurücktritt, die auch Husen seinen Job kostet und die ihn schließlich dazu zwingt, zu töten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.06.2021
Rezensentin Hannah Bethke seufzt ein wenig nach der Lektüre von Guy Helmingers neuem Episodenroman. Bei aller Fantasie und durchaus vielen spannenden Figuren kann sie das Buch in Gänze dann doch nicht überzeugen. Um die "Lombardi-Affäre" des Titel geht es kaum, nicht alle Fäden des Romans werden verknüpft und so manche Figur bleibt farblos, meint die enttäuschte Kritikerin. Dennoch macht ihr die ein oder andere so bewegende wie "fesselnde" Episode Lust auf Helmingers nächstes Buch.
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