C.H. Beck Verlag, München 2026
ISBN
9783406849329 Gebunden, 381 Seiten, 29,90
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen übersetzt von Werner Roller und Annabel Zettel. "Um die Mitte der 2020er Jahre wurden Entscheidungen von großer Tragweite für die Zukunft der Erde und alle und alles auf ihr getroffen, und das von einer Handvoll Männer aufgrund ihrer kolossalen Anhäufung von Reichtum, ihrer katastrophalen Fehlinterpretation von Geschichte, Literatur und Philosophie und ihrer niederschmetternden Verachtung für einfache Menschen, ob tot oder lebendig. Sie duldeten keinen Widerspruch" Jill Lepore erklärt in "Die Regierung der Maschinen", wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte, aus welchen Quellen sie sich speist, was sie für uns alle bedeutet und warum wir es in der Hand haben, die technologische Lenkung der Demokratie durch eine demokratische Lenkung der Technologie zu ersetzen. Denn wenn wir es nicht tun, dann droht uns der Künstliche Staat, auf den wir mit rasender Geschwindigkeit zusteuern.
In ihrem neuen Buch "Die Regierung der Maschinen" warnt die bekannte Historikerin Jill Lepore vor einem Regime der Tech-Bros (beziehungsweise der von ihnen ersonnen Automaten). Die FAZ druckt im Wirtschaftsteil ein Kapitel vorab: "Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde die liberale Demokratie zum einen durch eine Rückkehr zur Autokratie ersetzt, eine große Kehrtwende in der Menschheitsgeschichte, und zum anderen durch einen weniger deutlich erkannten Aufstieg der Automatokratie, durch eine Herrschaft durch Automatisierung, ein Regieren und Verwalten durch von Maschinen besorgte Rechenvorgänge, Vorhersagen und Überredungsprozesse. Die Unternehmen, denen diese Maschinen gehörten, begannen sich den Staat einzuverleiben." Unser Resümee
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