Jürgen Bruhn

KI

Schlägt die Maschine den Menschen?
Cover: KI
Tectum Verlag, Marburg 2019
ISBN 9783828842205
Kartoniert, 176 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

Wie wird unser Leben in wenigen Jahrzehnten aussehen? Werden uns Superintelligenzen beherrschen, manipulieren und kontrollieren? Der Journalist Jürgen Bruhn beschreibt den bereits heute maßgeblichen Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Gesellschaft und auf das zukünftige Arbeitsleben und stellt die Überzeugung vieler KI-Experten, insbesondere bei Google und Facebook, dar: Um 2030 wird die Künstliche Intelligenz mit der menschlich-biologischen Intelligenz gleichziehen und diese um 2050 überflügeln. Diese Annahme konfrontiert Bruhn mit Kritiken wesentlicher KI- und Kognitionswissenschaftler wie Noam Chomsky, Jaron Lanier und Douglas Hofstadter. Bruhn fordert, dass Künstliche Intelligenz vom Staat und der Zivilgesellschaft reguliert werden muss, um nicht zum Feind des Menschen zu werden. Denn schließlich stellt sich die Frage: Was bleibt vom Menschen?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2019

Sibylle Anderl gibt zu bedenken, dass Künstliche Intelligenz sowohl zu Utopien als zu Dystopien Anlass gibt. In dem Buch von Jürgen Bruhn dominiert laut Anderl leider letzteres. Ängste, die aus Nichtwissen entstehen kann der Band nicht entkräften, meint sie, der Mangel an Kenntnis und konzeptioneller Klarheit im Buch verstärkt ihrer Ansicht nach sogar noch die Idee von einer menschenfeindlichen Zukunft mit Nanobots und Super-KI. Mit seinen zusammengewürfelten Gedanken und Thesen zum Thema mache sich der Autor zum Komplizen der "Techno-Weltverschwörung", wie Anderl verärgert schreibt. Zu allem Überfluss erinnert die Rezensentin Bruhns Schreibe an KI-generierte Texte, zusammengeschustert aus Artikeln, Wiki-Einträgen und populärwissenschaftlicher Literatur.

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