Haben Sie heute schon "geschnuddelt"? Oder "babbeln" Sie eher? Ausgehend von den kulturellen und sprachlichen Eigenheiten bietet dieses Buch einen kurzweiligen Einblick in die Dialektvielfalt in Hessen. Warum sagt man in Hessen "Plau", wenn man gar nicht die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, sondern die Farbe Blau meint? Und warum heißt die typisch hessische Käsespezialität eigentlich "Handkäs mit Musik"? Vom "Äbbelwoi" über die "Grie Soß" bis hin zu den "Hesselbachs" - hier finden Fans des Hessischen alle Infos rund um Sprache und Kultur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2022
Für Rezensent Wolfgang Krischke ist das Hessische noch lang noch nicht tot. Die Varianten, die ihm Lars Vorberger in seinem Buch präsentiert, Besonderheiten wie die Veränderung des "zwei" je nach Genus (zwe Männer, aber zwu Frauen) oder die "Ahle Worscht" stimmen ihn optimistisch. Das Buch ohne wissenschaftlichen Jargon und ohne humorige Ranschmeiße, wie Krischke lobend feststellt, überzeugt ihn auch durch seinen klaren Aufbau nach Stichwörtern. Ihnen zugeordnete Texte über Wortschatz und Sprachgeschichte, Regionalkultur und Medien bieten erhellende Informationen, so der Rezensent.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen…