Aus dem Englischen von Siggi Seuss. Der 16-jährige Cameron ist nicht gerade der Beliebteste. Seine Gedanken kreisen hauptsächlich um sich selbst, sein armseliges Dasein und um die hübsche, aber unerreichbare Staci. Das ändert sich, als er unheilbar an Creutzfeldt-Jakob, auch bekannt als Rinderwahnsinn, erkrankt. Seine einzige Hoffnung ist Dulcie, ein Engel mit pinken Haaren und Springerstiefeln, die ihn auf eine Mission schickt: Zusammen mit seinem Krankenhaus-Bettnachbarn soll Cameron den Zeichen folgen, Dr. X finden und das Universum retten. Keine leichte Aufgabe, aber, wie es aussieht, die letzte Chance, geheilt zu werden. Alles nur ein Traum? Möglich. Trotzdem ist das, was Cameron in den folgenden zwei Wochen erlebt, mehr als in den ganzen 16 Jahren zuvor.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2011
Beeindruckt, aber dann doch nicht zufrieden ist Rezensent Michael Schmitt mit diesem Roman der Bestsellerautorin Libba Bray. Zu viel will sie diesmal, zu ausufernd und breit erzählt sie, schreibt er. Es geht um einen 16-jährigen Jungen, der an der Creutzfeld-Jacob-Krankheit leidet und sich im Wachkoma eine Phantasiewelt zusammenspinnt, in der er wilde Abenteuer erlebt, ein ganzes Leben, dass ihm nicht vergönnt ist. Es gibt immer wieder Passagen, in denen man merkt, wie gut Libba Bray eigentlich erzählen kann, so Schmitt. Aber bei diesem Thema sterbender Teenager würde er jederzeit Anthony McCartens Buch "Superhero" vorziehen.
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