Aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger. Der Mord an einem Beamten wird in null Komma nichts aufgeklärt, doch Kommissar Charitos misstraut der Sache. Wie überhaupt alles um ihn herum zu schön ist, um wahr zu sein. Die Leute genießen das Leben, als hätte es nie eine Krise gegeben. Auch Katerina, die Tochter des Kommissars, will sich eine Wohnung kaufen, jetzt, da Kredite leicht zu haben sind. Das schnelle Geld fordert jedoch seinen Tribut: Der Mord an dem Beamten war erst der Anfang.
Am Rande seiner Begegnung mit dem griechischen Schriftsteller Petros Markaris verliert Rezensent Andreas Fanizadeh auch einige Worte über dessen neuen Krimi "Offshore". In seinem inzwischen elften Fall verschlägt es Kommissar Kostas Charitos in die Zukunft, in ein Griechenland, in dem Konsum und Wirtschaft wieder boomen, verrät der Kritiker, der hier gebannt liest, wie Charitos neben einem rätselhaften Mordfall die Hintergründe des plötzlichen Geldflusses aufdeckt. Der Witz, mit dem Markaris nicht nur seinen Ermittler, sondern auch die griechische Mentalität beschreibt, hat den Rezensenten beeindruckt.
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