Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Wieland Freund. Wie finden wir wahrhaft zurück zur Natur? Indem wir auf unser Herz hören und das Staunen wieder lernen. Rachel Carson erzählt hier, wie sie ihrem kleinen Neffen mit einfachsten Mitteln die Wunder der Natur nahe bringt - nicht mit enzyklopädischem Wissen, sondern durch intensives, gemeinsames Erleben. Was folgt, ist eines der schönsten Bekenntnisse zur Natur, das die Literatur zu bieten hat, und zugleich ein Ratgeber für Eltern und Kinder ohne modischen Firlefanz. "Magie des Staunens" zeigt beide Seiten der großen Rachel Carson: die praktische einer Wissenschaftlerin, die die Welt verändern wollte, und die künstlerische einer Autorin, die als Pionierin des "nature writing" noch zu entdecken ist.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.04.2019
Susanne Billig bedauert, dass Rachel Carson ihr Buch nicht fertigstellen konnte. Den 1965 entstandenen Essay sieht sie in der Tradition des "Nature Writing", wie ihr auch das "sensible" Nachwort des Übersetzers Wieland Freund nahelegt. Wenn die Autorin den Leser an die Hand nimmt und ihn vor Sonnenaufgang in die Wiesen und Felder Nordamerikas führt, um dem Erwachen der Vögel und dem Klang der Gräser beizuwohnen, spitzt Billig die Ohren. Carsons poetische Sprache und Johann Brandstetters dynamischen Aquarelle unterstützen sie dabei. Das Buch scheint ihr auch für Kinder gut geeignet.
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