Aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier. Ira und Zac müssen schon wieder umziehen - diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.
Mit S. E. Durrants "Der Himmel über Appleton House" hat Rezensentin Judith Scholter ein wunderbares Kinderbuch-Debüt über den Wert von Familie und die Spuren, die ein Mensch hinterlässt, gelesen. Erzählt wird die Geschichte der im Kinderheim lebenden Geschwister Ira und Zac, denen nach Jahren der Ablehnung ein wenig Glück vergönnt ist, resümiert die Kritikerin: Zunächst entdeckt Ira einen Brief des ehemaligen Heimkindes Glenda und beginnt mit ihr eine imaginäre Freundschaft, schließlich finden die Geschwister bei der alten Pfarrerstochter Martha eine Familie, fährt Scholter fort. Eine geschickt konstruierte Geschichte ganz ohne Schnörkel und Sentimentalitäten, lobt die Rezensentin.
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