Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.08.2000
Alexandra Endres beginnt ihre kurze Besprechung mit dem Rückblick auf eine Prognose für die Telearbeit, wie sie AT&T in den siebziger Jahren verkündete: "sämtliche Arbeitnehmer in den USA" würden in den Neunzigern zu Hause arbeiten und durch Telefone und Bildschirme mit ihren Arbeitgebern verbunden sein. Die Realität ist, dass es heute ein bis sieben Prozent sind. Der Autor hat eine Doktorarbeit geschrieben zum "menschlichen Faktor", erzählt die Rezensentin: wer will warum seinen Arbeitsplatz so gestalten, dass "Freizeit- und Arbeitszeiten" ineinander übergehen. Potentiell gibt es, so sein Resultat, in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen, die sich auf Telearbeit einlassen würden, und deren Lebensstil ist tatsächlich anders. Genaueres dazu erfährt man in Alexandra Endres` Rezension allerdings nicht. Aber bisher, so berichtet sie weiter, sind die Voraussetzungen durch die Unternehmen in Deutschland ohnehin noch nicht geschaffen: weder Infrastruktur noch Betriebsorganisation lassen bisher nämlich, so das Ergebnis von Hörmann, Telearbeit in größerem Umfang zu.
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