Die Erzählung basiert auf Zitaten aus deutschen Zeitungen aus der Zeit vom 24.März 1999 bis zum 24.Juni 1999. Der Erzähler greift nicht in das Geschehen ein.
Der Untertitel des Buches sei irreführend, stellt Rüdiger Rossig in seiner Besprechung fest. Stefan Wimmer gehe es keineswegs um eine "Schönschrift des Bombenkrieges der NATO" gegen Jugoslawien, sein als Collage angelegtes Buch leiste vielmehr eine Analyse der bundesdeutschen Presseberichte während des Kosovo-Einsatzes. Wimmer hat die Berichte über die Kriegsereignisse chronologisch geordnet und sich dabei unterschiedslos der journalistischen Genres - wie Kommentare, Agenturmeldungen, Glossen - und der verschiedenen Medien - von der Anzeigenpostille bis zu seriösen Zeitungen - bedient. Besonders bemerkenswert, so Rossig, wirke im Nachhinein die dürftige Materiallage der Reporter, die sich zumeist aus den wenigen gleichen Quellen informiert hätten.
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