Mit 288 meist farbigen Abbildungen und 50 Farbtafeln. Erst durch die Etrusker wurde Rom im Lauf des 6. Jahrhunderts v.Chr. zu einer echten Stadt mit monumentalen Tempeln, Stadtmauer, Forum und Circus. Zu dieser Zeit beherrschten die Etrusker nicht nur die Toskana, ganz Latium und Westumbrien, sondern auch Teile Norditaliens und Campaniens. Als Seemacht und Piraten gefürchtet, waren sie jedoch als Handelspartner geschätzt. Ihre Verbindungen reichten von Phönikien bis Karthago, von Griechenland und Kleinasien bis nach Frankreich und Spanien. Vor allem der enge Kontakt mit Griechenland prägte über viele Jahrhunderte maßgeblich die Kunst und Kultur Mittelitaliens. Im Lauf des 4. Jahrhunderts eroberten die Römer Etrurien zwar militärisch, doch lebten etruskische Kunst und Sprache bis ins 1. Jahrhundert v.Chr. fort. Erst die Renaissance und dann vor allem das 18. Jahrhundert begannen sich wieder für die Etrusker zu interessieren. Nach und nach entdeckte man ihre Grabanlagen - und darin Wandmalereien, deren Farbenpracht, Themenvielfalt und Originalität in Staunen versetzten. Orientalische und griechische Einflüsse verschmelzen hier mit etruskischen Elementen zu einem einzigartigen Stil, der ahnen läßt, wie die verlorengegangenen Monumentalmalereien des antiken Griechenland ausgesehen haben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2006
Findet Reinhard J. Brembeck den durch große Sachlichkeit und Fachkenntnis geprägten Ton des die prächtigen Abbildungen etruskischer Wandmalerei begleitenden Texts zunächst befremdlich, so scheint er ihm zunehmend geradezu notwendig. Denn insbesondere die Jenseitigkeit der faszinierend heiteren Darstellungen in etruskischen Grabkammern werde durch die strenge, sich an der Chronologie orientierenden Darstellung etruskischer Fresken von Stephan Steingräber erst "gebannt", meint der nun doch begeisterte Rezensent.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…