Mit Sympathie, aber auch nicht ganz unkritisch bespricht Gerrit Bartels diese Autobiografie von Sting, ein "ehrliches, authentisches Buch". Dankenswerterweise, so Bartels, verzichtet der Musiker gänzlich auf Klatsch und Tratsch, erzählt dezent und zeigt sich zudem selbstkritisch. Der Fokus liege auf dem mühsamen Aufstieg des heutigen Stars statt auf seinen großen Zeiten, doch leider zeige sich der Autor dabei häufig "ermüdend detailreich". Fazit des Rezensenten: Wenn man Sting und seine Musik ohnehin mag, wird man vermutlich auch dieses Buch mögen, wenn nicht, sei es wohl doch ein wenig zu viel des Guten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2004
Etwas enttäuscht zeigt sich Rezensent Ralf Hertel von der Autobiografie des "außergewöhnlichen Musikers" Sting. Zwar bietet "Broken Music" nach Ansicht Hertels durchaus interessante Bruchstücke aus einem Musikerleben. Zu einem Gesamtbild aber fügen sie sich zu seinem Bedauern nicht. Hertel führt das vor allem darauf zurück, dass Sting erst auf Seite 334 über seine erste Police-LP spricht und die Jahre nach 1978 auf gerade mal vierzig Seiten abhandelt. Da bleibt natürlich vieles unerwähnt und ungreifbar. Auch Stings künstlerische Selbstreflektion - ein Thema, das Hertel sehr interessiert hätte - bleibt außen vor. Sting habe sich mit seiner Biografie vorgenommen, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu erschaffen", zitiert Hertel den Künstler. "Es ist dann doch eher ein Schatzkästlein erheiternder Anekdoten geworden", resümiert der Rezensent.
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