Zum Jahr der Quantentheorie 2025: Vier Forscher und ein unablässiges Hin und Her der Ideen - vor hundert Jahren entstand eine neue Wissenschaft, die die Grenzen der Vorstellungskraft sprengte: die Quantenphysik. Ihre Protagonisten: Max Planck, Albert Einstein, Niels Bohr und Werner Heisenberg. Sie ergründeten das Innere der Atome und rangen mit einer scheinbar einfachen Frage: Was ist Licht? - zu einer Zeit, in der Elektrizität erstmals die Städte erhellte und Kino und Fotografie ihren Siegeszug antraten. Thomas de Padova lässt die fieberhafte Suche nach Antworten anhand der Begegnungen der Forscher lebendig werden. Was hat ihre Kreativität beflügelt? Welche Ideen führten sie zum Welle-Teilchen-Dualismus und zur Unschärferelation?
Rezensent Gerrit Stratmann kann auf Fiktionalisierungen gern verzichten, wenn es um die Geschichte der Quantenphysik und der Quantenmechanik geht. Thomas de Padova bietet ihm einen quellengetreuen chronologischen Blick auf die zwischen 1919 und 1929 stattfindende Entwicklung der revolutionären Erkenntnisse von Planck, Einstein, Bohr und Heisenberg in Berlin, Göttingen, Kopenhagen und München. Für Stratmann redlich und tiefgründig und mit dem ausführlichen Literaturapparat und den anschaulichen Erklärungen des Autors eine nachvollziehbare Darstellung dieser folgenreichen physikalischen Theorie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2024
Rezensent Arne Schirrmacher liest gebannt im Buch des Physikers und Wissenschaftsjournalisten Thomas de Padova über die Quantenrevolution und ihre Protagonisten. Was Bohr, Heisenberg, Einstein und andere zwischen 1919 und 1929 in Berlin, Göttingen und Brüssel für das Verständnis der atomaren Welt leisteten, vermittelt ihm der Autor verständlich, mit sorgfältiger Quellenlektüre und den passenden Bildern. Stimmig und aufschlussreich findet der Rezensent die Mischung aus wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Aspekten im Buch.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…