Als Teenager lernt Egon den gleichaltrigen Axel in einem Feriencamp in den Ardennen kennen. Axel gewinnt sofort eine eigentümliche Macht über ihn. Immer wieder kreuzen sich in den folgenden Jahren ihre Wege, und obwohl Egon sich ausgenutzt fühlt, schafft er es nicht, sich von Axel zu lösen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.03.2000
Martin Zingg bespricht den zweiten, in deutscher Übersetzung vorliegenden Roman des niederländischen Autors Tim Krabbé wohlwollend: ein "geschickt inszenierter" Roman, der vom verhängnisvollen Schicksal dreier miteinander verbundener Menschen erzählt, die sich als Jugendliche kennengelernt haben, eine Vorliebe für Geologie hegen und sich in kriminelle Unternehmungen verstricken. Das verhängnisvolle Ende ist vorprogrammiert, aber die Geschichte, wenn sie auch verschiedene Zufallsbegegnungen braucht und einige eher unwahrscheinliche Kurven fährt, so Zingg, verkrafte diese Schlenker ohne weiteres.
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