Wie Chatbots und KI Sprache, Denken und Handeln automatisieren
Dittrich Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783912155570 Broschiert, 304 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
2026: Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen, Behörden und Militär setzen längst generative Künstliche Intelligenz ein. Gleichwohl bleiben Grundsatzfragen unbeantwortet. Welche Auswirkungen hat die Automatisierung von Sprache auf uns, die Literatur und Kultur, auf die Gesellschaft, das Klima und auf politische Systeme? Wie verändert sich die Welt, wenn wir Gedanken und Gefühle nicht mehr selbst verantworten, sondern durch Algorithmen errechnen lassen, die schon heute von Plattformmonopolen manipuliert werden? Was kosten und nützen uns die transhumanistischen Ideologien der Tech-Industrie, welches Menschenbild wird dabei vertreten, wo bleiben Menschenrechte und -würde in diesem "größten Diebstahl der Geschichte", wo Nachhaltigkeitund Demokratie? Gott spielen geht den Herausforderungen und Gefahren von generativer KI und Chatbots nach und zeigt, warum gerade im Zeitalter der Algorithmen menschliche Kreativität und Entscheidungsfreiheit unersetzbar bleiben - und was wir tun können, um diese zu schützen. Mit Beiträgen von: Emmanuel Carrère, Isabel Fargo Cole, Nina George, Johann Wolfgang von Goethe und DeepL, Claudia Hamm und vielen anderen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.08.2026
Kritisch, aber auch mit Humor nähert sich dieser Sammelband der aktuellen KI-Revolution laut Rezensent Jan Wiele. Die Herausgeberin Claudia Hamm ist Übersetzerin und auch im Band finden sich Beiträge, die zeigen, wie der laut Vorwort "Hype um die automatisierte Sprache" Schindluder mit dem geschriebenen Text treibt. Weitere Themen sind die Gefährdung der Demokratie durch KI, der pseudoreligiöse Umgang mit der Technologie und KI in der Schule. Gern liest Wiele das alles, und dass der Band durch spielerische Beiträge wie ein von Monika Rinck verfasstes Roboter-"Dramotell" aufgelockert wird, macht die Sache noch besser.
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