Mikrotext Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783948631703 Gebunden, 160 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Aus dem Tschechischen von Nataša von Kopp. In einer mittelgroßen Kleinstadt im Europa des 20. Jahrhunderts sind der Hypnotiseur Leo Svengali und sein federleichte Assistentin Elis ein Herz und eine Seele, bis der Diktator Tito sie auseinanderbringen will: Die tschechische Autorin Dora Kaprálová erzählt in Die Mariborhypnose von weißer und schwarzer Magie, von Treue und Machtmissbrauch, sowie davon, dass uns nur die Liebe retten kann.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 16.09.2026
In Dora Kaprálovás Roman erkundet eine namenlose Erzählerin die slowenische Stadt Maribor aus der Sicht einer Stubenfliege, erklärt Rezensentin Olga Hochweis. Das ist wortwörtlich zu verstehen, denn so "stroboskopisch" wie das Facettenauge der Fliege ist auch der Blick auf die Stadt. "Leichtfüßig und assoziativ" bewegt sich die Erzählerin zwischen den Jahrhunderte - von der Oktoberrevolution zum Holocaust und ins 21. Jahrhundert, immer geht es um politische Verführung, so Hochweis. Reale Figuren tauchen ebenso auf wie erfundene. Am Ende bleibt nur die Liebe, seufzt die hingerissene Rezensentin.
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