Laurence King Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783962445164 Gebunden, 224 Seiten, 42,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen Thomas Hauffe. Seit Menschen über die Sterne und ihre Bedeutung nachdenken, tauchen astrologische und kosmologische Themen in der Kunst auf. Über Jahrhunderte hinweg zeichnet dieses Buch eine beeindruckende visuelle Geschichte der westlichen Astrologie und zeigt, wie Künstler*innen sich der Symbolik der Himmelskörper bedienen. Von Kathedralen aus dem 12. Jahrhundert über surrealistische Gemälde bis hin zu modernen Skulpturen - die Kunsthistorikerin Ferren Gipson stellt Werke vor, die Symbole aus Astronomie, Astrologie und Mythologie zu einer glanzvollen Einheit verweben. Enthält Werke von Hilma af Klint, Andy Warhol, Alphonse Mucha, Albrecht Dürer, Salvador Dali, Ernest Procter, Botticelli, Betye Saar, Francisco Goya, Jan Brueghel dem Jüngeren, Man Ray, David Shrigley, Evelyn de Morgan, Paul Klee, Max Ernst, Joan Miro, Grayson Perry und Kiki Smith.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.09.2026
Astrologie und Kunst haben mehr miteinander zu tun als man vielleicht denkt, lernt Kritikerin Anne Kohlick von der Kunsthistorikerin Ferren Gipson. Insbesondere widmet sie sich hier den Tierkreiszeichen und den Planeten, die seit dem Mittelalter meist als Götter und mythologische Figuren gezeigt werden, lesen wir. Los geht es mit dem Königsportal der Kathedrale von Chartres, in der Tierkreiszeichen zusammen mit den jeweiligen landwirtschaftlichen Arbeiten eines Monats gezeigt werden und erstreckt sich bis zu Andy Warhol, der ein Horoskop-Büchlein gestaltet hat, indem ein "knallroter Warhol-Widder" "lustig beschwipst" schaut, erklärt Kohlick. Ihr gefällt die Mischung aus bekannten und unbekannteren Kunstwerken, die Gipson hier zusammengestellt hat. Jedes Stück wird mit einem kurzen Text erklärt, den sich die Rezensentin gern weniger akademisch formuliert gewünscht hätte, aber nichtsdestotrotz empfiehlt sie den Band für die vielen Entdeckungen, die sich hier machen lassen.
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