Aus dem Englischen übersetzt von Dorothee Asendorf. Immer in der gleichen Juninacht trifft sich der burgundische Winzer Sobran Jodeau ein halbes Jahrhundert lang mit einem Engel. Die beiden tauschen sich aus über Diesseits und Jenseits, den Wein und die Frauen, den Sinn des Lebens und die Liebe, und beide haben sich mehr zu geben, als sie zunächst glaubten: eine Liebesgeschichte, nicht ganz von dieser Welt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2000
Die Engel sind seit Thomas Mann und Kazantzakis von der Literatur weitgehend in den Film ausgewandert, stellt der Rezensent Dieter Bartetzko fest. Dass das durchaus schade sei, beweise Elizabeth Knox` von ihm hoch gelobter Roman. Sie lasse keines der großen Themen zwischen "Liebe, Tod und Teufel" aus und es gelinge ihr dabei, nie oberflächlich zu sein. Bewundernswert findet Bartetzko, wie sie den Hauptfiguren (der Engel Xsara und sein Freund, der Winzer Jodeau) ihre Widersprüche und Geheimnisse lasse, wie sie Christologisches und Symbolisches integriere, ohne sich zu überheben und wie sie alle drohenden Untiefen mit großer "Fabulierlust" umschiffe.
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