Efeu - Die Kulturrundschau
Die seltsame Unwucht
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
22.09.2026. Die FAZ ist beeindruckt von der Subtilität, mit der Adi Boutrous in seinem Tanzstück "Nature of a fall" die extreme Gewalt des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober auf die Bühne bringt. In New York wird die Zeit von Philip Gröning mit einer Klanginstallation daran erinnert, dass jeden Tag 550 Menschen in Kriegen sterben. Der Filmdienst denkt über die Verwandtschaft der Filme Valeska Grisebachs mit dem italienischen Neorealismus nach. Die Literaturwelt trauert um die Verlegerin Antje Kunstmann.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
22.09.2026
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Bühne

Auf eine "langsame, deutliche, direkte und zugleich subtile, abstrahierte Weise" inszeniert Adi Boutrous in seinem Tanzstück "Nature of a fall" die extreme Gewalt des Hamas-Angriff vom 7. Oktober, notiert FAZ-Kritikerin Wiebke Hüster beim Tanzfestival Chemnitz. Schockierend und gleichzeitig beeindruckend findet es die Kritikerin, wie Boutrous der Grausamkeit Ausdruck verleiht: "Eine Tänzerin liegt in dem leichten Sommerkleid, in dem sie eben noch getanzt hat, auf dem Rücken, wie leblos. Die anderen stehen vor ihr und legen sich mit einer unerträglichen Langsamkeit einer nach dem anderen auf die wehrlos daliegende Frau. Danach legen sich mehrere übereinander auf sie, und eine Tänzerin steht oben auf diesem Berg aus Leibern. Allmählich löst sich unter ihr einer nach dem anderen wieder aus dem Berg heraus und tritt zurück, während sie immer oben stehen bleibt. So einfach und eindrücklich fasst Adi Boutrous in seinem Theater das Geschehen am 7. Oktober in stumme Bilder. Sie enthalten die Taten und ihre anschließende Verbreitung, das Bestialische und den Triumph der Bestien."
Weitere Artikel: In der SZ denkt Christiane Lutz darüber nach, ob man den Roman "Holländerinnen" der Buchpreisträgerin Dorothea Elminger, der diese Saison gleich in acht Theatern zu sehen ist, überhaupt bühnentauglich machen kann. Besprochen werden Christopher Rüpings Inszenierung des Stücks "Deutscher Herbst" in der Jahrhunderthalle Bochum (taz), Pınar Karabuluts Inszenierung von Bertolt Brechts "Dreigroschenoper" am Schauspiel Zürich (FAZ) und Stefan Herheims Inszenierung der Cavalli-Oper "La Calisto" im Theater an der Wien (FAZ), Rainer Ewerriens Inszenierung von Janoschs Stück "Zurück nach Uskow" im Stalburg Theater Frankfurt (FR), Leonardo Raabs Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" im Staatstheater Mainz (FR) und Avi Cahns Inszenierung von Karlheinz Stockhausens Oper "Mittwoch" an der Deutschen Oper Berlin (SZ, taz).
Musik
In der Debatte um Schmusepopper Ed Sheeran und Rapper Macklemore (unsere Resümees) zeigen sich die Gretchenfragen der Popkultur, schreibt Joachim Hentschel in der SZ. So etwa die, ob unsere Gegenwart "wirklich so tief von politischen Ja-Nein-Ultimaten durchdrungen" ist, "dass man sich am Elend mitschuldig macht, wenn man es schlicht nicht kommentiert. ... Parallel dazu ist die seltsame Unwucht gewachsen, mit der Künstlerinnen und Künstler nicht mehr nur für das zur Verantwortung gezogen werden, was sie tun und sagen - sondern oft auch für alles, was sie eben nicht tun." Befeuert wird das alles von Social-Media-Algorithmen, die Maximalforderungen begünstigen, so Hentschel. Deswegen erinnert er "an eine schöne, alte Kulturtechnik, die lange vor den Online-Debatten als bewährter Friedensgarant galt: das gepflegte Einfach-gar-nicht-erst-Einladen bestimmter Menschen und Künstler. Man könnte sich vorher gut überlegen, was man nicht tun sollte, bevor man es aus Versehen doch tut. Es bleibt die mit Abstand respektvollste Art, künstlerisch-politische Zwiespälte zu lösen."
Besprochen werden Haftbefehls Comeback-Konzert in Frankfurt (FR), ein Frankfurter Konzert von LudoWic (FR) sowie ein Abend mit Martin Stadtfeld und Alexander Soddy in Frankfurt (FR).
Besprochen werden Haftbefehls Comeback-Konzert in Frankfurt (FR), ein Frankfurter Konzert von LudoWic (FR) sowie ein Abend mit Martin Stadtfeld und Alexander Soddy in Frankfurt (FR).
Literatur
"Auf eine Weise müssen wir sie für unsterblich gehalten haben", seufzen Mathias Greffrath und Christiane Grefe in ihrem taz-Nachruf auf die Verlegerin Antje Kunstmann. Sie "war die toleranteste, weltoffenste, großzügigste Hedonistin. Sie verwöhnte und verführte ihre Autoren mit Sinn und allen Sinnen". Und "immer war ihr Programmeine Mischung aus Schön und Notwendig, Politisch und Privat, Humor und Realismus. ... Bücher, deren unverkennbare Gestaltung ihr so wichtig war wie die Texte darin. Bücher, aus denen sie etwas lernen konnte, das sie noch nicht weiß - ob nun die Sprache der Pflanzen oder die Ursachen der Finanzkrise von 2008. Bücher, die notwendig sind, aber die kein anderer macht, weil sie sich nicht gleich rechnen, oder, oft genug, weil es angeblich noch zu früh für sie ist oder gegen den politischen Trend. ... Aufklärung, die angeblich anachronistische: Daran hat Antje Kunstmann bis zuletzt geglaubt, auch, beispielsweise, mit den bodennahen Reportagen von Gabriele Goettle." Goettles tolle taz-Reportagen finden sich übrigens hier.
Ihre "Menschenfreundlichkeit, ins Literarische und Politische übersetzt, bedeutete für Antje Kunstmann, dass sie links und feministisch war, auf möglichst unakademische und antidogmatische Weise", schreibt Claudius Seidl in der SZ. Wie weite Teile der 68er-Bewegung, aus der sie stammte, wurden zwar auch sie und ihre Verlagsarbeit im Laufe der Zeit bürgerlicher. Doch "im Gegensatz zu so vielen ehemaligen Linksradikalen, die, als sie aufhörten, linksradikal zu sein, sich gleich von politischen Überzeugungen aller Art verabschiedeten, ist Antje Kunstmann sich auf ihre sehr eigenwillige Art absolut treu geblieben: Literatur ist nichts, wenn sie nicht im Widerspruch zu den bestehenden, den versteinerten Verhältnissen steht." Weitere Nachrufen schreiben Gerrit Bartels (Tsp) und Andreas Platthaus (FAZ).
Eine leicht unheimliche Kontroverse deutet sich in der französischen Literaturszene an. Als einer der Romane der Saison - und sogar möglicher Kandidat für den Prix Goncourt - wird dort der Roman "C'était ça ou mourir" des haitianischen Autors Thélyson Orélien gefeiert, der heute in Kanada lebt (erschienen bei Grasset). Der Roman schildert die Gewalt in Haiti und die abenteuerliche Flucht des Erzählers. Er wird in zwanzig Sprachen übersetzt, heißt es. Ein bisher unbekanntes Twitter-Konto hat die Software Pangram darüber laufen lassen und behauptet, der Roman sei zu hundert Prozent mit KI geschrieben - was auch immer das heißen mag. Dieser Post zirkulierte nur, weil der bekannte Kolumnist des Figaro Samuel Fitoussi ihn begeistert retweetete - Fitoussi ist eine recht schillernde Figur, sein Buch "Pourquoi les intellectuels se trompent " über die Fehlbarkeit von Intellektuellen ist sehr lesenswert, angeblich investiert er auch in Künstliche Intelligenz. Fitoussi fühlt sich durch diese eventuelle Enthüllung in seiner Ansicht bestätigt, dass "bald kein Mensch mehr schreibt und kein Mensch mehr liest".
Auf Fitoussi antwortet ein gewisser François Negroni. Er bestreitet die Aussagekraft der Pangram-Ergebnisse. "Thélyson Orélien lässt sich nicht in Schubladen stecken. Geboren in Gonaïves, Haiti, kam er nach dem Erdbeben von 2010 nach Québec. Er schreibt in einem Französisch, das von Kritikern einhellig als 'kreolisiert' beschrieben wird - eine Mischung aus haitianischem Kreolisch, Spanisch und Portugiesisch, durchdrungen von mündlicher Ausdrucksweise, Aphorismen und Rhythmen, die von anderswo stammen. Eine Sprache 'ohne Grammatik, ohne Wörterbuch, nur mit Knochen und Haut', wie seine eigene Figur sagt. Der Roman bewegt sich zwischen fünf Sprachen und zwölf Ländern. Der Schreibstil trägt die Spuren jeder dieser Reisen. Genau diese Art von Prosa können KI-Detektoren am schlechtesten verarbeiten." Wer weiß, ob all diese Posts nicht aus einer Feder stammen.
Weiteres: Wilhelm von Sternburg (FR), Jürgen Kaube (FAZ) und Thomas Schmid (Welt) erinnern an den Kalendergeschichten-Autor Johann Peter Hebel, der heute vor zweihundert Jahren gestorben ist. Lars von Törne spricht im Tagesspiegel mit Thilo Krapp, der H. G. Wells' "Die Zeitmaschine" als Comic umgesetzt hat.
Besprochen werden unter anderem Lorenz Langeneggers "Die Tage zwischen früher und jetzt" (Standard), Shida Bazyars "Die Lücken" (NZZ), Stefanie Sargnagels "Oktoberfest. Ein Spaziergang auf der Wiesn" (Welt) und die Neuausgabe von John Horne Burns' ursprünglich 1947 erschienenem Roman "Galleria Umberto" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Ihre "Menschenfreundlichkeit, ins Literarische und Politische übersetzt, bedeutete für Antje Kunstmann, dass sie links und feministisch war, auf möglichst unakademische und antidogmatische Weise", schreibt Claudius Seidl in der SZ. Wie weite Teile der 68er-Bewegung, aus der sie stammte, wurden zwar auch sie und ihre Verlagsarbeit im Laufe der Zeit bürgerlicher. Doch "im Gegensatz zu so vielen ehemaligen Linksradikalen, die, als sie aufhörten, linksradikal zu sein, sich gleich von politischen Überzeugungen aller Art verabschiedeten, ist Antje Kunstmann sich auf ihre sehr eigenwillige Art absolut treu geblieben: Literatur ist nichts, wenn sie nicht im Widerspruch zu den bestehenden, den versteinerten Verhältnissen steht." Weitere Nachrufen schreiben Gerrit Bartels (Tsp) und Andreas Platthaus (FAZ).
Eine leicht unheimliche Kontroverse deutet sich in der französischen Literaturszene an. Als einer der Romane der Saison - und sogar möglicher Kandidat für den Prix Goncourt - wird dort der Roman "C'était ça ou mourir" des haitianischen Autors Thélyson Orélien gefeiert, der heute in Kanada lebt (erschienen bei Grasset). Der Roman schildert die Gewalt in Haiti und die abenteuerliche Flucht des Erzählers. Er wird in zwanzig Sprachen übersetzt, heißt es. Ein bisher unbekanntes Twitter-Konto hat die Software Pangram darüber laufen lassen und behauptet, der Roman sei zu hundert Prozent mit KI geschrieben - was auch immer das heißen mag. Dieser Post zirkulierte nur, weil der bekannte Kolumnist des Figaro Samuel Fitoussi ihn begeistert retweetete - Fitoussi ist eine recht schillernde Figur, sein Buch "Pourquoi les intellectuels se trompent " über die Fehlbarkeit von Intellektuellen ist sehr lesenswert, angeblich investiert er auch in Künstliche Intelligenz. Fitoussi fühlt sich durch diese eventuelle Enthüllung in seiner Ansicht bestätigt, dass "bald kein Mensch mehr schreibt und kein Mensch mehr liest".Auf Fitoussi antwortet ein gewisser François Negroni. Er bestreitet die Aussagekraft der Pangram-Ergebnisse. "Thélyson Orélien lässt sich nicht in Schubladen stecken. Geboren in Gonaïves, Haiti, kam er nach dem Erdbeben von 2010 nach Québec. Er schreibt in einem Französisch, das von Kritikern einhellig als 'kreolisiert' beschrieben wird - eine Mischung aus haitianischem Kreolisch, Spanisch und Portugiesisch, durchdrungen von mündlicher Ausdrucksweise, Aphorismen und Rhythmen, die von anderswo stammen. Eine Sprache 'ohne Grammatik, ohne Wörterbuch, nur mit Knochen und Haut', wie seine eigene Figur sagt. Der Roman bewegt sich zwischen fünf Sprachen und zwölf Ländern. Der Schreibstil trägt die Spuren jeder dieser Reisen. Genau diese Art von Prosa können KI-Detektoren am schlechtesten verarbeiten." Wer weiß, ob all diese Posts nicht aus einer Feder stammen.
Weiteres: Wilhelm von Sternburg (FR), Jürgen Kaube (FAZ) und Thomas Schmid (Welt) erinnern an den Kalendergeschichten-Autor Johann Peter Hebel, der heute vor zweihundert Jahren gestorben ist. Lars von Törne spricht im Tagesspiegel mit Thilo Krapp, der H. G. Wells' "Die Zeitmaschine" als Comic umgesetzt hat.
Besprochen werden unter anderem Lorenz Langeneggers "Die Tage zwischen früher und jetzt" (Standard), Shida Bazyars "Die Lücken" (NZZ), Stefanie Sargnagels "Oktoberfest. Ein Spaziergang auf der Wiesn" (Welt) und die Neuausgabe von John Horne Burns' ursprünglich 1947 erschienenem Roman "Galleria Umberto" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Film

Endlich mal wieder richtig gute Hausmannskost im Actionkino, jubelt taz-Kritiker Jens Balkenborg nach Scott Waughs "Runner" mit Muskelungetüm Alan Ritchson (den man als Jack Reacher aus der Amazon-Serie nach den Thrillern von Lee Child kennt) und Owen Wilson. Zu erleben ist hier ein schön altmodisches Buddy-Movie: Zwei ungleiche Männer geraten in Turbulenzen und müssen sehen, wie sie da wieder rauskommen. "Hier wirkt alles noch analog handgemacht, zerschellen und explodieren echte Autos auf echten Straßen - ein schöner Kontrapunkt gegen die in ihrer Unermesslichkeit und Künstlichkeit oft ermüdend drögen CGI-Schlächter im Blockbuster-Franchise. Heraus sticht vor allem eine Verfolgungsjagd gegen Ende, bei der die Kamera zwischen den rasenden Karosserien hin und her wechselt und eine erstaunliche Unmittelbarkeit erzeugt. Auch der Showdown ist ein analoges Spektakel alter Schule. Wer schon immer mal wissen wollte, wie man das Innere eines Krankenhauses akkurat zerlegen kann, dem sei 'Runner' ebenfalls ans Herz gelegt."
In einem großen Filmdienst-Essay denkt Patrick Holzapfel über die Filme von Valeska Grisebach nach, deren neuer, im Frühjahr in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichneter Film "Das geträumte Abenteuer" diese Woche im Kino startet. "In vielerlei Hinsicht kann man Grisebachs Schaffen mit dem italienischen Neorealismus vergleichen. Zum einen liegt das an ihren humanistischen, dokumentarisch grundierten Dramaturgien, bei denen ethische Offenbarungen in sozialpolitischen Kontexten eine große Tragik beherbergen. ... Zum anderen aber liegt es an ihrer Arbeit mit sogenannten Laiendarstellern. Schon das Wort 'Darsteller' tönt angesichts ihrer Filme ein wenig seltsam. Es sind wohl einfach Menschen vor der Kamera, und es erzählt viel, dass die meisten von ihnen nur in Filmen von Valeska Grisebach auftauchen." Sie "beharrt darauf, dass die Menschen vor allem als fühlende Wesen ihren Platz in der Welt finden. Es ist schwer zu sagen, ob erst ihr Begehren sie zu politischen Figuren macht oder ob sie in aus den eigentlich politisch angelegten Lesarten - einem bulgarischen Grenzort, deutsche Arbeiter in Bulgarien, Jugendliche in Berlin-Mitte - ausbrechen, weil sie sich verlieben, mit ihrer Liebe ringen, sich einsam fühlen. Es gibt wenige Filmemacher, bei denen Gefühle gleichzeitig so zentral sind und doch so ungreifbar bleiben."
Weiteres: In der FR schreibt Daniel Kothenschulte zur Kontroverse rund um Yuval Abrahams und Rachel Szors Dokumentarfilm "Naza". Sehr gern hat tazler Klaus Hillenbrand die Gelegenheit eines Einblicks in Marlene Dietrichs Privatbibliothek genutzt, die sich kürzlich auf der Rare-Books-Messe in Berlin bot. Besprochen werden Visar Morinas "Von Scham und Geld" (critic.de), David Mosers und Philipp Moosbruggers Dokumentarfilm "Highway to Hofburg" (critic.de), Dave Greens Animationsfilm-Sause "Coyote vs Acme" (Standard-Kritikerin Valerie Dirk hat viel Freude an diesem "widerständigen Nostalgietrip für Kinder und Erwachsene").
Kunst
Es gibt gerade 45 Kriege auf der Welt und schätzungsweise sterben dadurch jeden Tag etwa 550 Menschen, lernen wir von Zeit-Kritiker Dirk Peitz. Zum UN-Weltfriedenstag findet sich der Kritiker in der New Yorker Kathedrale St. John the Divine ein, wo der deutsche Künstler Philip Gröning mit der subtilen wie wirkungsvollen Klanginstallation "Sound of loss" dieses Sterben vergegenwärtigt: "Das erste laute Knackgeräusch kann man noch als Akustikproblem missverstehen, vielleicht ist jemand an ein Mikrofon gestoßen. Dieses Geräusch knallt hinein in die getragene Musik, die Ouvertüre von Beethovens Die Geschöpfe des Prometheus, die das Symphonieorchester der Vereinten Nationen zu Beginn spielt (...) Das Geräusch steht für einen Menschen, der an diesem Tag in einem Krieg sterben wird, es womöglich genau in diesem Moment tut. Das nächste Knacken folgt schon bald. Die Klopf-, Schlag- und Knackgeräusche, jedes verschieden und doch einander ähnlich wie die Menschen selbst, ziehen sich durch den ganzen Gottesdienst."
Besprochen werden "Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland." im Bucerius Kunstforum Hamburg (taz), zwei Ausstellungen zum 300. Geburtstag des Kupferstechers und Malers Daniel Chodowiecki: "Die zwölf Leben des Daniel Chodowiecki. Eine Wiederentdeckung zum 300. Geburtstag" im Schloss Neuhardenberg und "Daniel Chodowiecki 1726 - 1801. Berliner Bilder der Aufklärung" in der Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin (FAZ) und die Ausstellung "Alltag in der DDR - Straßenfotografien aus den 70er Jahren" in den Art Lab Reinbeckhallen in Berlin (Tsp).
Besprochen werden "Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland." im Bucerius Kunstforum Hamburg (taz), zwei Ausstellungen zum 300. Geburtstag des Kupferstechers und Malers Daniel Chodowiecki: "Die zwölf Leben des Daniel Chodowiecki. Eine Wiederentdeckung zum 300. Geburtstag" im Schloss Neuhardenberg und "Daniel Chodowiecki 1726 - 1801. Berliner Bilder der Aufklärung" in der Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin (FAZ) und die Ausstellung "Alltag in der DDR - Straßenfotografien aus den 70er Jahren" in den Art Lab Reinbeckhallen in Berlin (Tsp).
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