9punkt - Die Debattenrundschau
Das andere in seiner Andersartigkeit
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
04.09.2026. "Den Osten" gibt es nicht, hält der Ökonom Joachim Ragnitz im FAZ-Interview fest, es gibt nur starke und schwache Landkreise. Die Soziologin Karolina Wigura setzt im SZ-Gespräch auf die Macht der "moralischen Empörung" im Kampf gegen Populisten. Der Historiker Peter Techet warnt in der NZZ, dass Orbán vielleicht wieder an die Macht kommen könnte, wenn Peter Magyar das Land nicht wirtschaftlich stabilisiert. Im FR-Gespräch erklärt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen, wie man richtig zuhört, nämlich mit dem "Du-Ohr nicht-egozentrischer Aufmerksamkeit".
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
04.09.2026
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Europa
Ein Vermögensausgleich zwischen West und Ost wäre nur durch eine "massive Umverteilung" von West nach Ost möglich, und zwar "indem man westdeutsche Vermögen stark besteuert und die Einnahmen dann Richtung Osten transferiert", meint im FAZ-Gespräch der Ökonom Joachim Ragnitz. Das sei unrealistisch und angesichts der aktuellen Lage auch nicht notwendig: "Erst einmal muss man sich von der Vorstellung trennen, es gäbe 'den Osten' - es gibt strukturstärkere Regionen wie Dresden, Berlin, Jena oder Leipzig, die sich nicht mehr so stark von vielen westdeutschen Städten unterscheiden, und es gibt sehr strukturschwache, häufig ländlich geprägte Regionen, die sehr weit zurückliegen. Aber solche regionalen Unterschiede gibt es in Westdeutschland ja auch: Die norddeutschen Flächenländer liegen bei der Wirtschaftskraft auch deutlich hinter den süddeutschen Ländern zurück, und innerhalb der Bundesländer gibt es ebenfalls starke und schwache Landkreise. Man braucht sicherlich wachstumsfördernde Maßnahmen in ganz Deutschland, und die helfen dann auch - und vielleicht sogar besonders - den schwächeren Bundesländern, aber nicht unbedingt den schwächeren Landkreisen. Da muss man sich wohl damit abfinden, dass derartige regionale Disparitäten noch sehr lange bestehen bleiben."
In Ungarn feierte man den Machtwechsel und den Sturz von Orbán, "es wäre aber verfrüht, Orbán vollkommen abzuschreiben", warnt in der NZZ der Jurist und Historiker Peter Techet. Denn, wenn es Péter Magyar nicht gelingt, das Land wirtschaftlich zu stabilisieren, könnte es kommen wie in der Slowakei, "jenem Land, dessen Kultur und Politik trotz den sprachlichen Unterschieden der ungarischen am meisten ähneln. Fico, der das Erbe von Meciar antrat, musste zwar 2018 zurücktreten, nachdem ein investigativer Journalist und seine Freundin ermordet worden waren. Doch die neue Regierung von Igor Matovic nach 2020 schaffte es nicht, mit den alten Strukturen aufzuräumen, und zerbrach an internen Querelen. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen von 2023 kehrte Fico zurück - noch radikaler und nationalistischer als zuvor."
Die politische Mitte hat zu lange gedacht, ihr Konzept, das Konzept einer liberalen Demokratie, sei "alternativlos", meint die polnische Soziologin Karolina Wigura im SZ-Interview. Als Gegenmittel gegen Populismus will sie "moralische Empörung" stark machen: "Ich glaube, ein Grund, warum die PiSPartei 2023 bei der Wahl ihre Mehrheit verloren hat, war die moralische Empörung gegen PiS. Die Einschränkung der Frauenrechte, die Hetze gegen Einwanderer, das harte Vorgehen gegen Flüchtlinge an der Grenze zu Belarus, das Gefühl, dass die Bürger den Ukrainern mehr geholfen haben als die Politik. Heute denken viele, dass auch die Regierung von Donald Tusk zu wenig Empathie für die Ukrainer hat. Wo liegt der goldene Mittelweg zwischen völliger Offenheit und vollständiger Abschottung gegenüber Zuwanderern?"
In Reaktion auf die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin, muss nun auch das Goethe-Institut in Moskau seine Pforten endgültig schließen, berichtet Gerrit Bartels im Tagesspiegel. Dessen Tätigkeit war sowieso nur noch sehr eingeschränkt, "doch sagen die Zahlen des Goethe-Instituts, dass es in Russlands Zivilgesellschaft, mutmaßlich der urbanen, gebildeten, weiterhin ein nicht kleines Interesse an der deutschen Sprache, an deutschsprachiger Literatur, an Deutschland gibt. (Und sicher auch an der Sprache und Kultur anderer westlicher Nationen). Von jährlich knapp 7000 Besucherinnen der beiden Goethe-Zweigstellen ist die Rede, von 35.000 Buchausleihen, von über 20.000 Deutschprüfungen, davon knapp 10.000 in Moskau und 3000 in St. Petersburg."
Weitere Artikel: Auf Seite 3 der SZ liefern unter anderem Markus Balser, Daniel Brössler, Jörg Diehl und Sebastian Erb nochmal Hintergründe zum vermutlich russischen Drohnenangriff am Leipziger Flughafen.
In Ungarn feierte man den Machtwechsel und den Sturz von Orbán, "es wäre aber verfrüht, Orbán vollkommen abzuschreiben", warnt in der NZZ der Jurist und Historiker Peter Techet. Denn, wenn es Péter Magyar nicht gelingt, das Land wirtschaftlich zu stabilisieren, könnte es kommen wie in der Slowakei, "jenem Land, dessen Kultur und Politik trotz den sprachlichen Unterschieden der ungarischen am meisten ähneln. Fico, der das Erbe von Meciar antrat, musste zwar 2018 zurücktreten, nachdem ein investigativer Journalist und seine Freundin ermordet worden waren. Doch die neue Regierung von Igor Matovic nach 2020 schaffte es nicht, mit den alten Strukturen aufzuräumen, und zerbrach an internen Querelen. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen von 2023 kehrte Fico zurück - noch radikaler und nationalistischer als zuvor."
Die politische Mitte hat zu lange gedacht, ihr Konzept, das Konzept einer liberalen Demokratie, sei "alternativlos", meint die polnische Soziologin Karolina Wigura im SZ-Interview. Als Gegenmittel gegen Populismus will sie "moralische Empörung" stark machen: "Ich glaube, ein Grund, warum die PiSPartei 2023 bei der Wahl ihre Mehrheit verloren hat, war die moralische Empörung gegen PiS. Die Einschränkung der Frauenrechte, die Hetze gegen Einwanderer, das harte Vorgehen gegen Flüchtlinge an der Grenze zu Belarus, das Gefühl, dass die Bürger den Ukrainern mehr geholfen haben als die Politik. Heute denken viele, dass auch die Regierung von Donald Tusk zu wenig Empathie für die Ukrainer hat. Wo liegt der goldene Mittelweg zwischen völliger Offenheit und vollständiger Abschottung gegenüber Zuwanderern?"
In Reaktion auf die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin, muss nun auch das Goethe-Institut in Moskau seine Pforten endgültig schließen, berichtet Gerrit Bartels im Tagesspiegel. Dessen Tätigkeit war sowieso nur noch sehr eingeschränkt, "doch sagen die Zahlen des Goethe-Instituts, dass es in Russlands Zivilgesellschaft, mutmaßlich der urbanen, gebildeten, weiterhin ein nicht kleines Interesse an der deutschen Sprache, an deutschsprachiger Literatur, an Deutschland gibt. (Und sicher auch an der Sprache und Kultur anderer westlicher Nationen). Von jährlich knapp 7000 Besucherinnen der beiden Goethe-Zweigstellen ist die Rede, von 35.000 Buchausleihen, von über 20.000 Deutschprüfungen, davon knapp 10.000 in Moskau und 3000 in St. Petersburg."
Weitere Artikel: Auf Seite 3 der SZ liefern unter anderem Markus Balser, Daniel Brössler, Jörg Diehl und Sebastian Erb nochmal Hintergründe zum vermutlich russischen Drohnenangriff am Leipziger Flughafen.
Politik
In der taz resümiert Klaus Hillenbrand die Jahrestagung der Tel-Hai-Universität in Kooperation mit der Touro-University in Berlin zum Thema 7. Oktober. Es geht um die direkten und indirekten Auswirkungen des Massakers, aber auch um die Rolle der Shoah in der israelischen Gesellschaft heute. Die israelische Historikerin Hanna Yablonka kritisierte die Regierung und "appelliert: 'Konsequenzen aus der Shoah, das ist eine Verpflichtung. Heute müssen sich die Israelis fragen: Ziehen wir die richtigen Konsequenzen? Keiner kann dir sagen, welche Konsequenzen richtig sind. Du musst es selbst herausfinden.' Doch Yablonka gibt eine Antwort: 'Die Shoah siegt über den Zionismus', kritisiert sie. Die Shoah sei nicht nur Begründung für Israels Existenz geworden, sondern auch Begründung für Militarisierung und Rache."
Am 27. Oktober finden die Wahlen in Israel statt. Bei Middle East uncovered gibt der palästinensische Aktivist Hamza Howidy einen Überblick über die Kandidaten und deren Intentionen für die "Palästina-Frage". Der rechtsextremen Likud unter Benjamin Netanjahu steht die zentristische Partei Jaschar mit Gadi Eisenkot an der Spitze gegenüber, der mittlerweile in den Umfragen vorne liegt: "Der Unterschied zwischen den Plänen der aktuellen Koalition und der Opposition besteht darin, dass die Koalition den Bau weiterer Siedlungen und die vollständige Annexion des Westjordanlandes verspricht. Die rechtsextremen Parteien fordern zudem die Auflösung des durch die Oslo-Abkommen geschaffenen Rahmens. Diese Abkommen aus den 1990er-Jahren schufen eine begrenzte palästinensische Selbstverwaltung in Teilen des Westjordanlandes und sollten zu einem umfassenderen israelisch-palästinensischen Friedensabkommen führen. Oppositionelle wie Gadi Eisenkot und Bennet lehnen zwar die Annexion (...) ab, haben aber nicht die Absicht, den Siedlungsausbau zu stoppen oder bestehende Siedlungen zu räumen. Ihrer Ansicht nach sollte man hart gegen gewalttätige Siedler vorgehen, da diese Israels Ansehen schädigen."
Am 27. Oktober finden die Wahlen in Israel statt. Bei Middle East uncovered gibt der palästinensische Aktivist Hamza Howidy einen Überblick über die Kandidaten und deren Intentionen für die "Palästina-Frage". Der rechtsextremen Likud unter Benjamin Netanjahu steht die zentristische Partei Jaschar mit Gadi Eisenkot an der Spitze gegenüber, der mittlerweile in den Umfragen vorne liegt: "Der Unterschied zwischen den Plänen der aktuellen Koalition und der Opposition besteht darin, dass die Koalition den Bau weiterer Siedlungen und die vollständige Annexion des Westjordanlandes verspricht. Die rechtsextremen Parteien fordern zudem die Auflösung des durch die Oslo-Abkommen geschaffenen Rahmens. Diese Abkommen aus den 1990er-Jahren schufen eine begrenzte palästinensische Selbstverwaltung in Teilen des Westjordanlandes und sollten zu einem umfassenderen israelisch-palästinensischen Friedensabkommen führen. Oppositionelle wie Gadi Eisenkot und Bennet lehnen zwar die Annexion (...) ab, haben aber nicht die Absicht, den Siedlungsausbau zu stoppen oder bestehende Siedlungen zu räumen. Ihrer Ansicht nach sollte man hart gegen gewalttätige Siedler vorgehen, da diese Israels Ansehen schädigen."
Ideen

Medien
Die Journalistin Gloria Steinem ist am Donnerstag im Alter von 92 Jahren verstorben. In der taz schreibt Sebastian Moll den Nachruf auf eine unerschrockene Frau, die "ohne Zweifel das Gesicht des amerikanischen Feminismus der 1960er- und 1970er-Jahre" war. "Als Journalistin, Autorin und Aktivistin kämpfte sie gegen die Unterdrückung von und Gewalt gegenüber Frauen in den verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen der Nachkriegszeit. Zugleich hatte sie bereits damals die Anliegen späterer Generationen von Frauen im Blick. Intersektionalität und Körperbilder in den Medien beschäftigten sie ebenso wie Abtreibung, die repressiven Strukturen der Ehe oder der Ausschluss von Frauen aus weiten Teilen der Gesellschaft." In einem ihrer letzten Interview sagte sie, zitiert Moll: "'Am Anfang waren wir ungefähr zwölf zornige Frauen. Heute sind wir die Mehrheit.' Mit anderen Worten: Der Feminismus hatte sich von einer Randerscheinung zu einer gesellschaftlichen Macht entwickelt. Und kaum eine amerikanische Frau hat dazu so viel beigetragen wie Gloria Steinem."
Die AfD will den MDR abschaffen, dessen Direktor Boris Lochthofen betont im FAZ-Interview, dass das allerdings gar nicht den Willen der Bürger widerspiegelt. Kritik muss der Sender aber aushalten: "Ich halte es für wichtig und legitim, dass sich ein Landesparlament, das ja auch über den Rundfunkbeitrag entscheidet, gründlich mit der Struktur und dem Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befasst. Abgesehen davon erleben wir heute, dass nahezu jede Institution in unserem Land kritisiert wird und sich harter Beurteilung öffentlich stellen muss. Das ist ein Zeichen unserer Zeit und ist auszuhalten. Wir sind seit Jahren auch sehr regelmäßig selbst in unterschiedlichen Formaten im direkten Kontakt mit unserem Publikum und hören uns an, was die Menschen stört und was sie erwarten. Dass wir damit erfolgreich sind, zeigen die Zahlen: Das lineare MDR-TV-Programm hat den größten Marktanteil aller dritten Programme, und auch die Radioprogramme und Onlineangebote werden intensiv genutzt. Zudem bescheinigen uns 73 Prozent der Menschen in Mitteldeutschland, dass sie dem MDR vertrauen."
Die AfD will den MDR abschaffen, dessen Direktor Boris Lochthofen betont im FAZ-Interview, dass das allerdings gar nicht den Willen der Bürger widerspiegelt. Kritik muss der Sender aber aushalten: "Ich halte es für wichtig und legitim, dass sich ein Landesparlament, das ja auch über den Rundfunkbeitrag entscheidet, gründlich mit der Struktur und dem Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befasst. Abgesehen davon erleben wir heute, dass nahezu jede Institution in unserem Land kritisiert wird und sich harter Beurteilung öffentlich stellen muss. Das ist ein Zeichen unserer Zeit und ist auszuhalten. Wir sind seit Jahren auch sehr regelmäßig selbst in unterschiedlichen Formaten im direkten Kontakt mit unserem Publikum und hören uns an, was die Menschen stört und was sie erwarten. Dass wir damit erfolgreich sind, zeigen die Zahlen: Das lineare MDR-TV-Programm hat den größten Marktanteil aller dritten Programme, und auch die Radioprogramme und Onlineangebote werden intensiv genutzt. Zudem bescheinigen uns 73 Prozent der Menschen in Mitteldeutschland, dass sie dem MDR vertrauen."
Gesellschaft
8725 antisemitische Vorfälle hat RIAS für ganz Deutschland für das Jahr 2025 gezählt inklusive Hasskommentaren und Schmierereien, resümiert in der FAZ Theresa Weiß. Viel Agression kommt aus dem linken Spektrum, aber Ron Dekel, Vorsitzender der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, weißt daraufhin, dass die AfD für Juden ebenfalls keine sichere Option ist: "Funktionäre hätten sich seit Beginn antisemitisch geäußert, wenn sie vom 'Schuldkult' sprachen oder die NS-Herrschaft als 'Vogelschiss' abtaten. 'Wer eine Erinnerungskulturwende um 180 Grad fordert, kann keine Partei sein, die Juden schützt.' Und auch im 'Regierungsprogramm' für Sachsen-Anhalt findet Medizinstudent Dekel Punkte, die ihm Angst machen, etwa, dass Gedenkstätten nicht mehr gefördert werden sollen - obwohl sie ein wichtiger Teil des deutschen Selbstverständnisses sind." 807 der für 2025 verzeichneten antisemitischen Vorfälle hatten laut RIAS einen rechtsextremen Hintergrund, "das sind neun Prozent aller Fälle. Dennoch markiert die Zahl den höchsten Wert seitdem die Informationsstelle diese erhebt."
Hans-Georg Maaßen, Ex-Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hatte kürzlich eindringlich vor den Antideutschen als "besonders radikaler linksextremistischer Strömung", die Deutschland zerstören wolle, gewarnt. In welcher Zeit ist Maaßen stehen geblieben, fragt sich Jakob Hayner in der Welt und erklärt: "Die Antideutschen gelten unter Linken in Deutschland und weltweit gerade nicht als extrem links, sondern als rechts. Und schon gar nicht als Staatsfeinde, sondern als Stoßtrupp der Staatsräson. (...) Und wie man spätestens seit knapp drei Jahren weiß, hat sich die westliche Linke auf idiotische Parolen wie 'Gaza will free us all' eingeschworen, die eine metaphysisch überhöhte letzte Schlacht gegen den Zionismus beschwören, statt konkrete politische Forderungen - wie keine Waffen in Kriegsgebiete - zu verfolgen. Diesen wahnhaften Überschuss, in dem sich der Judenhass einnistet, haben Antideutsche immer kritisiert."
Hans-Georg Maaßen, Ex-Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hatte kürzlich eindringlich vor den Antideutschen als "besonders radikaler linksextremistischer Strömung", die Deutschland zerstören wolle, gewarnt. In welcher Zeit ist Maaßen stehen geblieben, fragt sich Jakob Hayner in der Welt und erklärt: "Die Antideutschen gelten unter Linken in Deutschland und weltweit gerade nicht als extrem links, sondern als rechts. Und schon gar nicht als Staatsfeinde, sondern als Stoßtrupp der Staatsräson. (...) Und wie man spätestens seit knapp drei Jahren weiß, hat sich die westliche Linke auf idiotische Parolen wie 'Gaza will free us all' eingeschworen, die eine metaphysisch überhöhte letzte Schlacht gegen den Zionismus beschwören, statt konkrete politische Forderungen - wie keine Waffen in Kriegsgebiete - zu verfolgen. Diesen wahnhaften Überschuss, in dem sich der Judenhass einnistet, haben Antideutsche immer kritisiert."
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